Sicher (angekommen)!

Angekommen in Medellin!

Wer von Susanne und Ralf zum Flughafen in Frankfurt gebracht wird, der hat das große Los gezogen: Der vollständige Service vom Übernachtungsbett, Abendessen reichen, Unterhaltung, Koffer schleppen, zum Flughafen fahren, einchecken und zu den Sicherheitskontrollen bringen. Besser geht es nicht.

Eine so unproblematische Reise habe ich selten erlebt. Der Umstieg in Madrid war zwar langwierig, aber völlig unkompliziert. Wer in Kolumbien bei der Passkontrolle auf eine spanische Fragen eine inhaltlich nicht dazu passende Antwort auf englisch gibt und dabei einen Geigenkoffer unter dem Arm trägt, wird freundlich angelächelt und mit einem „Welcome in Columbia“ durchgewunken. Die Methode funktioniert auch beim Zoll. Der Fahrer stand schon mit dem Schild da, die Koffer wurden mir sofort abgenommen und auch das Autokennzeichen des Autos – ein kleiner interner Sicherheitscheck – stimmte mit meinen Angaben überein. Nach einer Stunde Autofahrt folgte ein freundlicher Empfang bei Angi und Pablo.

Streckenplan

Medellin selbst besteht eigentlich aus vier „kleineren“ durch die dichte Besiedlung in der Tallage zusammenwachsende Städten. Insgesamt quetschen sich fast vier Millionen Menschen in diverse Hochhäuser. An den Berghängen wird die Besiedlung entsprechend spärlicher. Kommt man bei Nacht über die Bergkette nach Medellin hinein, wird man von einem Lichtermeer im Tal empfangen – tagsüber von einem Betonmeer. Die Architektur könnte ausgefeilter sein. Wovon leben diese Menschenmengen eigentlich? Hinter jedem Fenster ein Schicksal!

Lulo gr
Das ist eine Lulo-Frucht. Schmeckt etwas sauer, aber sehr gesund.